Sendepause

Radar auf Taboga | Panama

Diesen Monat war nicht viel Zeit zum Bloggen, dafür sollen jetzt wieder regelmäßig Artikel erscheinen. Erst neulich war ich wieder auf der Insel Taboga. Dort ging es zur Spitze der größten Erhebung der Insel und anschließend zum ehemaligen Radarstützpunkt der Amerikaner auf Taboga. Ein gutes Stichwort, die Sendepause einzustellen und wieder aus Panama zu berichten.

Bei diesem dritten Ausflug nach Taboga durfte ich die Vorzüge einheimischer Fremdenführer kennenlernen. Zufälligerweise stammt nämlich die Familie einer Arbeitskollegin der Schule von der schönen Insel. Da Irma ohnehin vorhatte am Wochenende anlässlich der Feier des Schutzpatrons der Insel dorthin zu fahren, lud sie noch zwei ihrer Neffen ein (sie meinte, sie selber sei zu langweilig) und schlug einen Wanderausflug vor. Zu viert fuhren wir mit der ersten Fähre, die vom Damm Amador ablegt, gen Süden und erreichten wie gewohnt Panamas Geheimtipp Taboga nach etwa einer Stunde.

Lianen im Urwald | Panama

Zuerst zeigte sie mir das Haus, in dem sie großgeworden waren, was  Gelegenheit bot, sich zum Wandern umzuziehen und Wasser abzufüllen. Auf den engen Gässchen wurde sie von alten Bekannten und weitschichtigsten Verwandten herzlich begrüßt. Um Zeit zu sparen zogen wir dann sogleich los, um das Kreuz auf dem höchsten Gipfel der Insel (etwa 300 Meter) zu erreichen. Der Weg war nicht besonders lang, aber stellenweise recht steil und wegen der drückenden Hitze sowieso eine schwitzige Angelegenheit.

Lianen im Urwald | Panama

Anfangs führte der Weg gütigerweise durch schattigen Urwald, als der dann aber ein Stückchen vor dem Ziel aufhörte, bekamen wir die volle Spätvormittagssonne zu spüren. Vom Gipfelkreuz aus, hat man einen wunderbaren Blick über das Dörfchen von Taboga und die Nachbarinseln während hinten am Horizont die Wolkenkratzer von Panama Stadt stumm wachen.

Gipfelkreuz mit Hauptstadt im Hintergrund | Panama

Nach dem Abstieg galt es eine andere Sehenswürdigkeit der Insel zu erklimmen, nämlich die Radarstation, das die USA während des zweiten Weltkrieges auf Taboga errichtet hatten. Der Weg dorthin kam mir schon etwas länger vor. Kurz vor dem ehemaligen Luftüberwachungsstützpunkt befindet sich ein Bunker, der heute hauptsächlich von Vögeln und Fledermäusen bewohnt wird (also nach wie vor 24-Stunden-Wache) und von den Kindern der Insel – wie sich die beiden Neffen jetzt erinnerten – als Platz zum Herumtoben verwendet wird. Das Gelände, wo das Radar positioniert ist, liegt klarerweise ebenfalls in bester Aussicht.

Isla Taboga | Panama

Da sich über die Mittagsstunden Müdigkeit und Hunger meldeten, beschlossen wir zum Strand zu gehen um dort etwas zu essen und später am Nachmittag noch baden zu können. Wie immer hat sich Taboga als wunderschönes Fleckchen Erde gezeigt, das einen Ausflug richtig lohnt und zum Wiederkehren einlädt.

Advertisements

4 Antworten zu “Sendepause

  1. tröööt

  2. Du wurdest stolzer Entdecker eines VOR’s. Näheres auf:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Drehfunkfeuer

  3. Veronika Muhr

    Verstehe deine Sendepause – Hattest Geburtstagsvorbereitungen?????
    Alles, alles Gute und noch viele Erlebnisse in P.C.

  4. Lieber Simon,

    freut mich, dass du wieder einmal einen schönen Ausflug nach Taboga machen konntest! Ich selbst war leider nur einmal dort, und da hats geregnet. Schön wars trotzdem.

    Ich hoffe, dass dir die Arbeit in der Administración weiterhin Freude bereitet und ich erwarte mit Spannung deinen nächsten Zwischenbericht 😉

    LG Andi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s