Isla Taboga – traumhafte Pazifikinsel in Panama

Isla Taboga | Panama

Isla Taboga heißt das kleine Paradies, das vor der Hauptstadt Panamas im pazifischen Ozean vor sich hin schlummert. Weniger als 15 km von Panama-Stadt entfernt ist der touristische Geheimtipp mit der Fähre in etwa einer Stunde einfach zu erreichen. Nach der Ankunft wird sich der Besucher zunächst noch die Augen reiben und vermuten, sich in die Karibik verirrt zu haben. Doch trotz Sandstränden, Palmen und urbewaldeter Hügel gehört Taboga eindeutig zum Pazifik-Teil Panamas.

Tägliche Überfahrten von Panama-Stadt aus ermöglichen es, die Isla Taboga recht komfortabel zu erreichen. Leider tun es die Fährunternehmen scheinbar dem Wetter gleich und kommen und gehen. Das und der Umstand, dass sogar die Fahrpreise kaffeepreisähnlichen Schwankungen unterworfen sind, machen es schwer, genaue Informationen zu geben. Die Boote Calypso legen am Damm von Amador ab und verlangen etwa 12 Dollar für Hin- und Rückfahrt (Stand März 2011).

Skyline von Panama-Stadt

Gurgelnd verlässt die Fähre die Anlegestelle und tritt die Überfahrt nach Taboga an. Begleitet von einem Schwarm Möwen schmuggelt sie sich an riesigen Schiffen vorbei, die geduldig in der Gegenrichtung darauf warten, grünes Licht für die Passage durch den Panamakanal zu erhalten. Ist die Skyline von Panama-Stadt erst einmal weit hinten mit der Umgebung verschmolzen, lässt Taboga nicht mehr lange auf sich warten.

Ein langer Steg empfängt die ankommenden Fähren, das Wasser wirkt hellblau, dahinter zu beiden Seiten strahlender Strand. So ruhig es auf Taboga auch ist, unbewohnt ist die Insel bei weitem nicht. Um die Gassen drängen sich zwei- oder dreistöckige Häuser. Beim Spazieren durch das Städtchen Sand Pedro werden Assoziationen an Griechenland oder Süditalien geweckt. Hauptschuld trägt die gleichnamige Kirche, die sich mit reinem Gewissen als mediterranes Postkartenmotiv verwenden ließe.

Kirche San Pedro auf Taboga | Panama

Wer aus dem Ausflug alles herausholen will, kann jetzt noch zum Gipfelkreuz Cerro de la Cruz hochsteigen. Die Wanderung verlangt gerade bei den heißen Temperaturen eine halbwegs stabile Kondition, belohnt aber mit einem umwerfenden Blick über Taboga, ihre Nachbarinseln und den Pazifik. Die Badefreudigen sichern sich stattdessen gleich Liegestuhl + Sonnenschirm in der sandigen Röststube rechts vom Steg. Alternativ kann man sich auch selber ein ruhiges Plätzchen auf der anderen Seite suchen.

Strand auf Taboga | Panama

Die Insel Taboga ist zusammengefasst ein wunderschönes Ziel für einen Tagesausflug. Folgende Tipps dürften Touristen außerdem weiterhelfen:

  • Die Anzahl der Tickets für die Fähren ist beschränkt, um auf Nummer sicher zu gehen empfiehlt es sich daher, schon am Vortag die Karten zu kaufen.
  • Eine Passkopie sollte wie bei jedem Ausflug auch hier dabei sein, da nicht nur vor dem Einsteigen die Passnummer anzugeben ist, sondern bei der Ankunft in Taboga die Polizei willkürlich Kontrollen durchführen kann.
  • Die Auswahl an Restaurants ist – gelinde gesagt – noch etwas bescheiden. Zwei größere Restaurants bieten zwar Meerblick, dienen aber in erster Linie als Kneipe für die Einheimischen. Zu empfehlen ist Mundi’s Restaurant neben den Souvenirständen.
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